Mark Warnecke

Mark Warnecke

Mark Warnecke (* 15. Februar 1970 in Bochum)

Mark Warnecke ist Spezialist für die kurzen Brustschwimm-Strecken. Auf der Kurzbahn wurde er 1995 zum ersten Mal Weltmeister über 100 m Brust. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta gewann er über 100 m Brust die Bronzemedaille, dies war bis 2005 sein größter Erfolg auf der Langbahn.

Der langjährige Aktivensprecher des DSV hatte bereits im Frühjahr 2005 verkündet, dass er sich so fit wie lange nicht mehr fühlen würde, da er längere Zeit vom Verletzungspech verschont worden sei. Dies führte er auch darauf zurück, dass er in Abkehr von den klassischen Trainingsplänen eher Wert auf Wettkampfausdauer und Kurzzeitausdauer gelegt habe. Bei den Schwimmweltmeisterschaften 2005 in Montréal gewann er die Goldmedaille über 50 m Brust und ist im Alter von 35 Jahren der älteste Weltmeister in der Geschichte des Schwimmsports seit 1971.

Seinen eigenen Angaben zufolge verdankt Mark Warnecke diesen Erfolg unter anderem seinem von ihm selbst entwickelten Aminosäurenpräparat* AM Formula.

*Aminosäuren stehen in vielen Bereichen der Gesunderhaltung hoch im Kurs und machen jetzt als Schlankmacher von sich reden: Der frisch gebackene Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke hat mit einer Aminosäuremischung 18 Kilogramm innerhalb eines halben Jahres abgenommen und gleichzeitig Muskulatur zugelegt. Die Einnahme von Aminosäuren in Kombination mit einer kalorienreduzierten Ernährungsweise und Sport kann beim Abnehmen helfen, stellt der Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. Sven-David Müller-Nothmann heute fest.

Aminosäuren können eine ganzheitliche Adipositastherapie mit reichlich Bewegung wirksam unterstützen, kommentiert Professor Dr. Jürgen Spona, Aminosäureexperte aus Wien und wissenschaftlicher Beirat der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik. Sie können vermutlich über zwei verschiedene Ebenen eine Gewichtsreduktion fördern: durch Förderung der Fettverbrennung und Zügelung des Appetits. Bei diesen Prozessen spielen vor allem die Aminosäuren Arginin, Ornithin, Lysin und Phenylalanin eine entscheidende Rolle.

Arginin, Ornithin und Lysin gelten als Stimulanzien des Wachstumshormons, das die Fettmobilisierung und Fettverbrennung fördert, erläutert Professor Spona. Phenylalanin stimuliert die Produktion eines weiteren Hormons, nämlich die des Cholecystokinins. Der in der Darmschleimhaut gebildete Botenstoff wirkt als Regulator von Hunger und Appetit. Die Bildung von Cholecystokinin in den Darmzellen löst die Weiterleitung eines Reizes an das Gehirn aus, die Sättigung signalisiert und eine weitere Nahrungsaufnahme stoppt.

Vorteile einer Aminosäuren-Gabe bei einer Gewichtsreduktion, die unter ärztlicher Aufsicht und Begleitung durch Diätassistenten oder Ernährungswissenschaftler erfolgen sollte, bestehen außerdem in einem Ausgleich der Stickstoffbilanz sowie einer Vermeidung von Muskelabbau und dem Jo-Jo-Effekt.

Trotz dieser vielversprechenden Wirkungen sind Aminosäuren dennoch kein Wunder- oder Allheilmittel im Kampf gegen Übergewicht. Abnehmwillige müssen Kalorien einsparen und sich viel bewegen.

Zum Herbst 2006 gibt es von Mark Warnecke ein Kochbuch: DIE MARK WARNECKE DIÄT